Aṅguttara Nikāya
Das Zehner-Buch
53. Rückschritt, Stillstand und Fortschritt
Nicht einmal den Stillstand in den heilsamen Dingen lobe ich, ihr Mönche, geschweige denn den Rückschritt. Nur den Fortschritt in den heilsamen Dingen lobe ich, ihr Mönche, nicht den Stillstand, nicht den Rückschritt.
Inwiefern aber, ihr Mönche, gibt es einen Rückschritt in den heilsamen Dingen keinen Stillstand, keinen Fortschritt? Wie stark auch immer ein Mönch sein mag in Vertrauen, Sittlichkeit, Wissen, Freigebigkeit, Weisheit und Schlagfertigkeit, wenn diese Eigenschaften in ihm weder bleiben noch zunehmen, so nenne ich das eben, ihr Mönche, einen Rückschritt in den heilsamen Dingen, und keinen Stillstand oder Fortschritt. Insofern, ihr Mönche, gibt es einen Rückschritt in den heilsamen Dingen keinen Stillstand, keinen Fortschritt.
Inwiefern aber, ihr Mönche, gibt es einen Stillstand in den heilsamen Dingen keinen Rückschritt, keinen Fortschritt? Wie stark auch immer ein Mönch sein mag in Vertrauen, Sittlichkeit, Wissen, Freigebigkeit, Weisheit und Schlagfertigkeit, wenn diese Eigenschaften in ihm weder abnehmen noch zunehmen, so nenne ich das eben einen Stillstand in den heilsamen Dingen und keinen Rückschritt oder Fortschritt. Insofern, ihr Mönche, gibt es einen Stillstand in den heilsamen Dingen, keinen Rückschritt, keinen Fortschritt.
Inwiefern aber, ihr Mönche, gibt es einen Fortschritt in den heilsamen Dingen, keinen Stillstand, keinen Rückschritt? Wie stark auch immer ein Mönch sein mag in Vertrauen, Sittlichkeit, Wissen, Freigebigkeit, Weisheit und Schlagfertigkeit, wenn diese Eigenschaften in ihm weder so bleiben noch abnehmen, so nenne ich das eben einen Fortschritt in den heilsamen Dingen und keinen Stillstand oder Rückschritt. Insofern, ihr Mönche, gibt es einen Fortschritt in den heilsamen Dingen, keinen Stillstand, keinen Rückschritt.
(Es folgt hier der volle Text 51.)