Aṅguttara Nikāya
Das Vierer-Buch
58. Anāthapindika
Der Erhabene sprach zu Anāthapindika, dem Hausvater, also:
„Ein edler Laienjünger, o Hausvater, der Nahrung darreicht, spendet den Empfängern vierfachen Segen. Welchen vierfachen Segen?
- Er spendet langes Leben,
- spendet Schönheit,
- spendet Glück,
- spendet Kraft.
- Dadurch aber, daß er langes Leben spendet, wird ihm selber ein langes himmlisches oder menschliches Leben zuteil;
- dadurch, daß er Schönheit spendet, wird ihm selber himmlische oder menschliche Schönheit zuteil;
- dadurch, daß er Glück spendet, wird ihm selber himmlisches oder menschliches Glück zuteil;
- dadurch, daß er Kraft spendet, wird ihm selber himmlische oder menschliche Kraft zuteil.
Ein edler Laienjünger, o Hausvater, der Nahrung darreicht, spendet den Empfängern diesen vierfachen Segen.“
„Wer Selbstbezähmten, die von anderer Gabe leben,
zur rechten Zeit in Ehrfurcht Speise reicht,
der spendet ihnen vierfach großen Segen:
ein langes Leben, Schönheit, Glück und Kraft.Der aber, welcher Schönheit spendet,
ein langes Leben, Glück und Kraft,
erwirbt sich, Ansehen und ein langes Leben,
wo immer er ins Dasein tritt.“