Aṅguttara Nikāya
Das Achter-Buch
33. Das Geben III
Acht Arten des Gebens gibt es, ihr Mönche. Welche acht?
- Aus Liebe (chandā) d.i. aus persönlicher Zuneigung) gibt man Gaben;
- im Ärger gibt man Gaben;
- aus Verblendung gibt man Gaben;
- aus Furcht gibt man Gaben;
- oder man gibt im Gedanken: ‚Was da früher vom Großvater gegeben und getan wurde, von diesem alten Familienbrauche darf ich nicht abgehen‘;
- oder man gibt im Gedanken: ‚Wenn ich diese Gabe gebe, werde ich beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode auf guter Fährte, in himmlischer Welt wiedererscheinen‘;
- oder man gibt im Gedanken: ‚Wenn ich diese Gabe gebe, erheitert sich mein Herz, und Zufriedenheit und Frohsinn steigen in mir auf‘;
- oder der Herzensveredlung, der Herzensläuterung wegen gibt man Gaben.
Diese acht Arten des Gebens gibt es, ihr Mönche.