Petavatthu

Buch 4

15. Die Söhne des Gildemeisters

1. Peta:
Sagt einer mir, wann’s Ende nah?
Gar sechzigtausend Jahre voll,
ununterbrochen lange wird
gequält in dieser Hölle man.

2. Peta:
Nah ist kein End! Ach wär’s zu End!
Es zeiget sich kein Ende an
für uns, die taten Böses einst,
für mich, für dich, für unser zwei.

3. Peta:
Du, schlecht’stes Leben lebten wir,
da wir bereit zum Geben nicht.
Obwohl’s genug zum Geben gab,
wir schafften uns kein Eiland draus.

4. Peta:
So ich verlasse diesen Ort
und komm zum Menschenschoß empor,
ansprechbar, tugendhaft bewährt
viel Heilsames würd ich dann tun.