Saṃyutta Nikaya 17
Gewinn und Ehre
24. Die einzige Tochter
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:
„Schlimm (in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Eine vertrauenerfüllte Anhängerin, ihr Mönche, die ihre einzige, geliebte, teure Tochter ermahnt, mit Recht würde sie sie also ermahnen: ‚Solch eine werde, Liebe, wie Khujjuttarā, die Laienanhängerin, oder Nandamātā aus Velukanda!‘
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine Laienjüngerinnen, nämlich die Laienanhängerin Khujjuttarā und Nandamātā aus Velukanda.
‚Wenn du aber, Liebe, aus dem Hause in die Hauslosigkeit hinausziehst, dann werde solch eine wie die Nonne Khemā oder Uppalavannā!‘
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine Jüngerinnen, die Nonnen, nämlich die Nonne Khemā und Uppalavannā.
‚Nicht mögen dich, Liebe, als eine Übungsergebene, die das Ziel noch nicht erreicht hat, Gewinn, Ehre und Ruhm treffen!‘—Wenn, ihr Mönche, eine Nonne, die eine Übungsergebene ist, die das Ziel noch nicht erreicht hat, Gewinn, Ehre und Ruhm treffen, dann gereicht es ihr zum Hindernis.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: ‚Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!‘
So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!“