Saṃyutta Nikaya 35

Salāyatana

15–16. Mit dem Labsal

„Auf der Suche nach dem Labsal des Auges, des Ohres, der Nase, der Zunge, des Körpers, des Geistes und der Formen, der Töne, der Düfte, der Säfte, der Gegenstände, der Dinge befand ich mich. Und was dabei Labsal war, das habe ich erlangt. Soweit Labsal dabei reicht, habe ich es weise gesehen. Auf der Suche nach dem Elend und auf der Suche nach der Überwindung dabei befand ich mich. Und was dabei Elend und Entrinnung war, das habe ich erlangt. Soweit Elend und Entrinnung dabei reicht, habe ich es weise gesehen.

Solange ich nicht, ihr Mönche, bei diesen 6 Innen- und Außengebieten derart Labsal als Labsal, Elend als Elend, Entrinnung als Entrinnung der Wirklichkeit gemäß erkannt hatte, da wußte ich, daß ich in der Welt mit ihren Göttern und Māras, mit ihren Brahmas und ihren Asketen und Brahmanen in der unübertrefflichen vollkommenen Erwachung noch nicht erwacht war. Als ich es aber war, stieg mir das Wissen und Sehen auf:

‚Für ewig bin erlöst ich,
dies ist das letzte Leben,
und nicht mehr gibt es Wiedersehn“‘.