Saṃyutta Nikaya 40
Moggallāno
1. Mit Erwägen
Zu einer Zeit weilte der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno in Sāvatthi im Siegerwalde, im Garten Anāthapindikos. Dort nun wandte sich der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno an die Mönche: „Brüder Mönche!“ „Bruder“, erwiderten jene Mönche dem Ehrwürdigen Mahā-Moggallāno. Der Ehrwürdige Mahā-Moggallāno sprach also:
„Als ich da einsam zurückgezogen verweilte, stieg mir im Gemüte folgende Erwägung auf: ‚Erste Schauung, erste Schauung.‘ sagt man. Was ist nun die erste Schauung? Da dachte ich:
‚Da weilt der Mönch gar fern von Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen in erwägend-sinnendem einsamgeborenem Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung. Das wird erste Schauung genannt‘.
Und ich verweilte, Brüder, gar fern von Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen in erwägend-sinnendem einsamgeborenem Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung. Als ich in solchem Verweilen verweilte, traten wieder mit Sinnlichkeit verbundene Wahrnehmungen in meine Aufmerksamkeit.
Da nun kam der Erhabene, ihr Brüder, durch magische Macht zu mir und sprach: ‚Moggallāno, Moggallāno, sei nicht lässig, Brahmane, in der ersten Schauung, festige das Herz in der ersten Schauung, eine das Herz in der ersten Schauung, einige das Herz in der ersten Schauung‘.
Nach einiger Zeit, ihr Brüder, verweilte ich gar fern von Begierden, gar fern von unheilsamen Dingen in erwägend-sinnendem einsamkeitsgeborenem Verzückungswohl, in der Weihe der ersten Schauung.
Wenn man, Brüder, von jemandem mit Recht sagen könnte: ‚Vom Meister unterstützt, hat der Jünger großen Überblick gewonnen.‘ dann könnte er es mit Recht von mir sagen: ‚Vom Meister unterstützt, hat der Jünger großen Überblick gewonnen‘.“