Vimānavatthu
Wege zum Himmel
24. (II, 7): Uposathā
Diese Erzählung ist anfangs eine bloße Wiederholung von Vv 23, außer dass der Name hier lautet „Uposathā“. Die Frau hieß also Feiertag, und sie lebte in Sāketa. Daher allein Vers 229 a–b abweichend. Verse 226–236 = 215–225.
Göttin:
Als ich gehört vom Wonnehain,
stieg Wille danach auf in mir.
Ich richtete mein Herz dahin.
So bin ich nun im Wonnehain.Doch Buddhas Weisung folgt ich schlecht,
dem wahren Wort des Sonnensohns.
Auf Nied’res richtet ich mein Herz,
und daher quält mich Reue nun.Moggallāna:
Wie lange wirst, Uposathā,
du leben im Vimāna dort?
O Göttin, ich befrage dich,
kennst du wohl deine Lebenszeit?Göttin:
Der Jahre sechzigtausend leb,
o großer Muni, ab ich hier,
und abgeschieden kehre ich
zurück zum Menschentum sodann.Moggallāna:
Hab keine Furcht, Uposathā,
Erwachter hat von dir gesagt,
dass du den Stromeintritt erreicht.
Der Abweg ist versperrt für dich.