Aṅguttara Nikāya

Das Zweier-Buch

39. Das Gleichnis von den Räubern

Zu einer Zeit, ihr Mönche, wenn die Räuber die Macht besitzen, zu der Zeit sind die Fürsten machtlos, und zu der Zeit ist es dem Fürsten nicht leicht, ein und aus zu gehen oder im Grenzgebiete Anordnungen zu treffen. Auch den Brahmanen und Hausleuten ist es zu jener Zeit nicht leicht, ein und aus zu gehen oder draußen ihre Arbeiten zu beaufsichtigen. Ebenso nun auch, ihr Mönche, sind zu einer Zeit, wenn die schlechten Mönche die Macht besitzen, die guten Mönche machtlos, und zu einer solchen Zeit sinnen die guten Mönche inmitten der Mönchsversammlung still vor sich hin oder suchen entlegene Gegenden auf. Das aber, ihr Mönche, gereicht vielen zum Schaden, vielen zum Unglück und Unheil, zum Schaden und Leiden für Götter und Menschen.

Zu einer Zeit, ihr Mönche, wenn die Fürsten die Macht besitzen, zu der Zeit sind die Räuber machtlos, und zu der Zeit ist es dem Fürsten leicht, ein und aus zu gehen und im Grenzgebiete Anordnungen zu treffen. Auch den Brahmanen und Hausleuten ist es zu jener Zeit leicht, ein und aus zu gehen und draußen ihre Arbeiten zu beaufsichtigen. Ebenso nun auch, ihr Mönche, sind zu einer Zeit, wenn die guten Mönche die Macht besitzen, die schlechten Mönche machtlos, und zu einer solchen Zeit sinnen die schlechten Mönche in der Mönchsversammlung still vor sich hin oder sie begeben sich hierhin und dorthin. Das aber, ihr Mönche, gereicht vielen zum Vorteil, vielen zum Glück und Heil, zum Segen und Wohl für die Götter und Menschen.