Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

25. Das heilige Leben

Nicht führt man, ihr Mönche, dieses heilige Leben (na maññati), um die Leute zu betrügen; nicht um den Leuten zu schmeicheln; nicht, um Geschenke, Ehre und Ruhm zu erlangen; nicht um sich in bloßem Gerede zu ergehen; nicht in der Absicht: ‚So sollen mich die Leute kennen!‘; sondern zur Selbstbeherrschung, Überwindung, Entsüchtung und Erlöschung führt man, ihr Mönche, dieses heilige Leben.

„Zur Selbstbeherrschung und Verwindung
lehrte der erhabene Meister
jenen heiligen Lebenswandel,
welcher ins Nibbāna mündet;
und ihm folgen auf dem Pfade
alle großen Weisen nach.

Denn wer diesen Pfad beschreitet,
der vom Buddha ward gewiesen,
wird dem Leid ein Ende machen
und des Meisters Wort erfüllen.“