Aṅguttara Nikāya
Das Fünfer-Buch
199. Der Einfluß des sittenreinen Mönches
Zu einer Zeit, ihr Mönche, wenn sittenreine Mönche (pabbajitā, wtl.: (aus dem Hausleben) Hinausgezogene) sich zu einem Hause hinbegeben, da erwerben sich die Menschen aus fünf Gründen großes Verdienst. Welches sind diese fünf Gründe?
Wenn, ihr Mönche, beim Anblick eines zu ihrem Hause kommenden sittenreinen Mönches der Menschen Gedanken sich erheitern, zu einer solchen Zeit hat jene Familie den Pfad zum Himmel beschritten.
Wenn die Menschen einem zu ihrem Hause kommenden sittenreinen Mönche aufwarten, ihn ehrfurchtsvoll begrüßen und ihm einen Sitz anbieten, zu einer solchen Zeit hat jene Familie den zur Wiedergeburt in einer hochgestellten Familie führenden Pfad beschritten.
Wenn die Menschen beim Herankommen eines sittenreinen Mönches zu ihrem Hause dem Makel des Geizes entsagen, zu einer solchen Zeit hat eine solche Familie den zu großer Macht führenden Pfad beschritten.
Wenn die Menschen einem zu ihrem Hause kommenden sittenreinen Mönche nach besten Kräften Gaben austeilen, zu einer solchen Zeit hat jene Familie den zu großem Vermögen führenden Pfad beschritten.
Wenn die Menschen einen zu ihrem Hause kommenden sittenreinen Mönch befragen, ihn um Aufklärung bitten und sich die Lehre anhören, zu einer solchen Zeit hat jene Familie den Pfad zu hoher Weisheit beschritten.
Zu einer Zeit, ihr Mönche, wenn sittenreine Mönche sich zu einem Hause hinbegeben, da erwerben sich die Menschen aus diesen fünf Gründen großes Verdienst.