Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

213. Früchte guter und schlechter Lebensführung

Den Sittenlosen, ihr Mönche, treffen infolge seiner sittlichen Verkommenheit fünf Nachteile. Welche fünf?

  • Da erfährt der Sittenlose, der sittlich Verkommene infolge seiner Lässigkeit großen Verlust an Vermögen. Das ist der erste Nachteil.
  • Fernerhin verbreitet sich über den Sittenlosen, den sittlich Verkommenen ein schlechter Ruf. Das ist der zweite Nachteil.
  • Fernerhin: in jedweder Gesellschaft, in welche sich der Sittenlose, der sittlich Verkommene begibt—seien es Adlige, Brahmanen, Hausleute oder Asketen—, da tritt er unsicher auf, voll Verwirrung. Das ist der dritte Nachteil.
  • Fernerhin erwartet den Sittenlosen, den sittlich Verkommenen ein unruhiger Tod. Das ist der vierte Nachteil.
  • Fernerhin gelangt der Sittenlose, der sittlich Verkommene beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in niederes Dasein, auf eine Leidensfährte, in die Daseinsabgründe, zur Hölle. Das ist der fünfte Nachteil.

Diese fünf Nachteile, ihr Mönche, treffen den Sittenlosen, den sittlich Verkommenen.

Dem Sittenreinen aber, ihr Mönche, sind infolge seiner sittlichen Vollkommenheit fünf Vorteile beschieden. Welche fünf?

  • Der Sittenreine, der sittlich Vollkommene gewinnt infolge seiner Strebsamkeit großes Vermögen. Das ist der erste Vorteil.
  • Fernerhin verbreitet sich über den Sittenreinen, den sittlich Vollkommenen ein guter Ruf. Das ist der zweite Vorteil.
  • Fernerhin: in jedweder Gesellschaft, in die sich der Sittenreine, der sittlich Vollkommene begibt—seien es Adlige, Brahmanen, Hausleute oder Asketen—, da tritt er sicher auf, ohne Verwirrung. Das ist der dritte Vorteil.
  • Fernerhin hat der Sittenreine, der sittlich Vollkommene einen ruhigen Tod. Das ist der vierte Vorteil.
  • Fernerhin gelangt der Sittenreine, der sittlich Vollkommene beim Zerfall des Körpers, nach dem Tode, auf glückliche Daseinsfährte, in himmlische Welt. Das ist der fünfte Vorteil.

Diese fünf Vorteile, ihr Mönche, sind dem Sittenreinen beschieden, dem sittlich Vollkommenen.