Aṅguttara Nikāya

Das Sechser-Buch

68. Eines aus dem Anderen II

Daß da, ihr Mönche, ein Mönch, der an Geselligkeit Freude und Gefallen hat, sich der Freude an Geselligkeit hingibt; an Gefolgschaft Freude und Gefallen hat, sich der Freude an Gefolgschaft hingibt—daß ein solcher sich an einsamer Abgeschiedenheit erfreuen wird, das ist nicht möglich. Und ohne an einsamer Abgeschiedenheit Freude zu haben, ist es nicht möglich, daß er das geistige Objekt (der Meditation) festhalten kann. Und ohne das geistige Objekt festhalten zu können, daß er die rechte Erkenntnis zur Vollendung bringen wird, auch das ist nicht möglich. Und ohne die rechte Erkenntnis zur Vollendung gebracht zu haben, daß er die rechte Sammlung zur Vollendung bringen wird, das ist nicht möglich. Und ohne die rechte Sammlung zur Vollendung gebracht zu haben, daß er die Fesseln überwinden wird, das ist nicht möglich. Und ohne die Fesseln überwunden zu haben, daß er da das Nibbāna verwirklichen wird, das ist nicht möglich.

Daß aber ein Mönch, der an Geselligkeit keine Freude, kein Gefallen hat, sich der Freude an Geselligkeit nicht hingibt; der an Gefolgschaft keine Freude, kein Gefallen hat, sich der Freude an Gefolgschaft nicht hingibt—daß ein solcher sich an einsamer Abgeschiedenheit erfreuen wird, das ist wohl möglich. Und möglich ist es, daß er, an einsamer Abgeschiedenheit Freude empfindend, das geistige Objekt festhalten wird; möglich ist es, daß er, das geistige Objekt festhaltend, die rechte Erkenntnis zur Vollendung bringt; möglich ist es, daß er, bei vollendeter rechter Erkenntnis, die rechte Sammlung zur Vollendung bringt; möglich ist es, daß er bei vollendeter rechter Sammlung die Fesseln überwindet; möglich ist es, daß er nach Überwindung der Fesseln das Nibbāna verwirklichen wird.