Petavatthu

Buch 4

8. Die Dung-Esser I

Moggallāna:
Wer bist du, Armer, der du stehst
bei der Kloake also dort?
Du zweifellos hast bös gewirkt,
dass du nunmehr so stöhnen musst.

Peta:
Ich bin ein Peta ja, o Herr,
ging abwärts, kam in Yamas Welt.
Weil böses Wirken ich gewirkt,
gelangt ich in die Petawelt.

Moggallāna:
Was hast du Böses denn getan
in Werken, Worten und im Geist,
für welches Wirken reift es dir,
dass solches Leiden du erlangst?

Peta:
Ansässig war ja hier ein Mönch,
der eifersüchtig, geizig war.
Er klebt’ an meinem Hause an,
war knickerig, schalt andere.

Nachdem ich auf sein Wort gehört,
beschimpft auch ich der Mönche Schar.
Für solches Wirken reift es mir,
dass ich zur Petawelt gelangt.

Moggallāna:
Dein Busenfreund, der war dein Feind,
als Freund verkleidet war er nur.
Nachdem den Leib er abgelegt,
Unweiser, was war sein Geschick?

Peta:
Ich stehe hier zu Häupten ihm,
dem Übeltäter, auf dem Kopf.
Nachdem er kam zur Petawelt,
muss er mir dienen also nun.

Was and’re scheiden aus, o Herr,
das ist nun meine Nahrung hier.
Und was ich lass an Kot und Harn,
davon muss er ernähren sich.