Petavatthu
Buch 1
9. Der Webermeister
Mönch:
Urin und Kot und Eiter, Blut
verzehret sie. Was reifte da?
Was für ein Wirken tat die Frau,
dass sie stets Blut und Eiter isst?Gewänder neu und schön und weich,
gar rein und wollig, sie empfängt,
doch glühend Kupfer werden sie.
Was für ein Wirken tat die Frau?Yakkha:
Sie war mein Eheweib, o Herr,
nichts gebend, geizig, knickerig,
und wenn ich an Asketen gab,
dann schalt sie mich und schimpfte laut:„Urin und Kot und Eiter, Blut,
Unreines sollst verzehren du
für alle Zeit in jener Welt,
und Kleider soll’n dir Kupfer sein.
“Weil schlechten Wandel sie geführt,
muss sie so essen lange Zeit.