Saṃyutta Nikaya 11

Von Sakka

17. Huldigung

In Sāvatthī, im Jetahaine (spielt die Begebenheit).

Zu jener Zeit befand sich der Erhabene an seinem Tagesaufenthaltsplatze, einsamer Meditation ergeben.

Da nun begaben sich Sakka, der Fürst der Götter, und Brahman Sahampati dorthin, Wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie sich dorthin begeben hatten, standen sie jeder an einem Türpfosten.

Da nun sprach Sakka, der Fürst der Götter, zu dem Erhabenen die folgende Strophe:

„Erhebe dich, du Held, du Sieger im Kampf,
Der du die Last abgeworfen hast , du schuldloser, bewege dich frei in der Welt.
Dein Denken ist vollkommen losgelöst,
Wie der Mond in der Nacht des fünfzehnten Monatstages.“

(Brahman Sahampati:) „Nicht ist, du Fürst der Götter, den Tathāgatas so zu huldigen. So vielmehr, du Fürst der Götter, ist den Tathāgatas zu huldigen:

'Erhebe dich, du Held, du Sieger im Kampf,
Du Führer der Karawane, du schuldloser, bewege dich frei in der Welt:
Predigen soll der Erhabene die wahre Lehre: es wird solche geben, die sie verstehen.“