Saṃyutta Nikaya 32
Von den „Wolken-Geistern“
53. Kühl
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.
Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist wohl die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß es da manchmal kühl ist?“
„Es gibt da, o Mönch, Götter mit Namen ‚Geister der kühlen Wolken.‘ Wenn denen einmal zumute ist: ‚Wie wäre es, wenn wir uns einmal nach unserer eigenen Weise vergnügten?‘ Dann wird es aufgrund solcher Neigung ihres Geistes kühl.
Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß es da manchmal kühl ist.“