Saṃyutta Nikaya 32

Von den „Wolken-Geistern“

54–57. Uṇhavalāhaka, Abbhavalāhaka, Vātavalāhaka, Vassavalāhaka Sutta

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich zur Seite nieder.

Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: „Was ist wohl die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß es da manchmal warm ist—daß da manchmal eine dunkle Wolke kommt—daß da manchmal Wind kommt—daß da manchmal Regen kommt?“

„Es gibt da, o Mönch, Götter mit Namen ‚Geister der warmen Wolken‘—‚Geister der dunklen Wolken‘—‚Geister der Wind-Wolken‘—‚Geister der Regen-Wolken.‘ Wenn denen einmal zumute ist: ‚Wie wäre es, wenn wir uns einmal nach unserer eigenen Weise vergnügten?‘ Dann wird es aufgrund solcher Neigung ihres Geistes warm—kommt eine dunkle Wolke—kommt Wind—kommt Regen.

Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß es da manchmal warm ist—daß da manchmal eine dunkle Wolke kommt—daß da manchmal Wind kommt—daß da manchmal Regen kommt.“