Theragāthā

Die Lieder der Mönche

Dreier-Bruchstück

3.3. Bākulo

Wer Pflichten, die lang fällig sind,
erst später auszuführen wünscht:
fürs Glück raubt er sich jede Chance
und später nur bedauert er.

Was er zu tun wünscht, mag er sagen,
was nicht zu tun, das sag’ er nicht,—
den, der nichts tut, der stets nur redet,
durchschauen tief die Weisen wohl.

Ein wahres Glück ist das Nibbānam,
vom Recht-Erwachten aufgezeigt:
das sorglos, schmutzfrei, voller Frieden,
wo Leiden ganz zur Ruhe kommt.