Vimānavatthu
Wege zum Himmel
54. (V, 4): Die Krabbensuppengabe
Moggallāna:
Hoch dies Vimāna ist mit Pfeilern von Juwelen,
nach allen Seiten rings zwölf Meilen weit erstreckt,
an Giebelhäusern siebenhundert gibt’s, großartig,
mit Pfeilern aus Beryll, besetzt mit Gold,
schön glänzend.Da lebst du, isst du, trinkst du wohl,
und Himmelsgeigen lieblich da ertönen,
Geschmäcke himmlisch fünffach gibt es da,
und Nymphen tanzen goldgeschmückt.Woher solch Schönheit kommt dir zu?
Was war’s, das dir nach hier gedieh?
Woher erlangtest Fülle du,
an dem, was deinem Geiste lieb?So frag ich dich, o Gott, der du gar mächtig:
Als Mensch du warst, was an Verdienst hast du gewirkt?
Woher kommt es, dass du so mächtig strahlst,
dass deine Schönheit jede Richtung überhellt?Sprecher:
Der Göttersohn, im Geist beglückt,
als Moggallāna ihn befragt,
erklärt auf seine Frage ihm,
welch Wirken diese Frucht erzeugt.Gottheit:
Erstanden zur Erinnerung
hängt eine Krabbe an der Tür,
aus Gold gefertigt ist sie ganz
und glänzt, zehn Füße hat sie wohl.Daher kommt mir solch Schönheit zu,
das ist’s, was mir nach hier gedieh,
daher erlangt die Fülle ich
an dem, was meinem Geiste lieb.So zeigt ich dir, o Mönch, der du gar mächtig,
was ich als Mensch mir an Verdienst gewirkt hab.
Daher kommt es, dass ich so mächtig strahle,
dass meine Schönheit jede Richtung überhellt.