Vimānavatthu

Wege zum Himmel

65. ( VI, 1): Die Hausner I

Moggallāna:
So wie der Cittalata-Hain erstrahlt,
der allerbeste Park der Dreiunddreißig Götter,
so tut es dieses dein Vimāna,
es steht hier in der Luft und leuchtet.

Der Götter Macht hast du erlangt,
als Mensch du warst, was war’s Verdienst,
dass du jetzt also mächtig strahlst,
nach allen Seiten glänzest schön?

Sprecher:
Der Göttersohn, im Geist beglückt,
als Moggallāna ihn befragt,
erklärt auf seine Frage ihm,
welch Wirken diese Frucht erzeugt.

Gottheit:
Mit meiner Frau lebt in der Menschenwelt ich,
im Hause weilend, eine Gabenquelle.
Wir gaben Speis und Trank gar reichlich
und würdigend, im Herzen heiter.

Daher kommt mir solch Schönheit zu,
das ist’s, was mir nach hier gedieh,
daher erlangt die Fülle ich
an dem, was meinem Geiste lieb.

So zeigt ich dir, o Mönch, der du gar mächtig,
was ich als Mensch mir an Verdienst erwirkt hab.
Daher kommt es, dass ich so mächtig strahle,
dass meine Schönheit jede Richtung überhellt.