Vimānavatthu

Wege zum Himmel

67. (VI, 3): Der Geber der Frucht

Moggallāna:
Hoch dies Vimāna ist mit Pfeilern von Juwelen,
nach allen Seiten rings zwölf Meilen weit erstreckt,
an Giebelhäusern siebenhundert gibt’s, großartig,
mit Pfeilern aus Beryll, besetzt mit Gold, schön glänzend,

Da lebst du, isst du, trinkst du wohl,
und Himmelsgeigen lieblich da ertönen,
und acht Mal acht der Himmelsjungfern, lieblich,
gut eingeübt, großartig weilend bei den Dreißig,
sie tanzen, singen und erfreuen dich.

Der Götter Macht hast du erlangt,
als Mensch du warst, was war’s Verdienst,
dass du jetzt also mächtig strahlst
nach allen Seiten glänzest schön?

Sprecher:
Der Göttersohn, im Geist beglückt,
als Moggallāna ihn befragt,
erklärt auf seine Frage ihm,
welch Wirken diese Frucht erzeugt.

Gottheit:
Wer Früchte gibt, der erntet reichlich Früchte,
wenn er Aufrechten gibt, mit heitrem Geist.
Im Himmel dann der Dreiunddreißig freut er sich,
genießend reichlich Früchte des Verdienstes.
So gab ich, großer Muni, vier der Früchte also.

So reicht’s dem Menschen aus, zu geben Früchte,
wenn er beständ’ges Wohl erstrebt,
ob Wohl er sich erhofft im Himmel,
ob Reichtum er bei Menschen wünscht.

1060–1061 = 1046 – 1047