Aṅguttara Nikāya
Das Dreier-Buch
155. Der Festtag
Wahrlich, diejenigen Wesen, ihr Mönche, die zur Morgenzeit, Mittagszeit und Abendzeit in Werken, Worten und Gedanken einen guten Wandel führen, diese Wesen, ihr Mönche, haben einen frohen Morgen, einen frohen Mittag und einen frohen Abend.
„Heilstag ist es, froher Festtag,
froh der Morgen, froh das Aufstehn,
froh der Augenblick, die Stunde,
gibt man Mönchen frohe Gabe.Ein Festtag ist es jederzeit,
wenn segensreiche Tat man tut
in Werken, Worten und im Geist,
wenn man im Herzen edles Streben hegt;
Denn solche edle Dinge wirken,
werden großen Segen bringen.Wer in solchem Segen glücklich,
wird in Buddhas Lehre wachsen.
So lebt denn wohl und frohgemut
mit allen, die euch nahe stehen!“
(Ende der dritten Fünfzig)