Aṅguttara Nikāya
Das Vierer-Buch
16. Subtilität
Vier Arten subtilen Einblickes gibt es, ihr Mönche. Welche vier?
Da besitzt, ihr Mönche, ein Mönch hohen Einblick in die Subtilität des Körperlichen. Einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität des Körperlichen als jenen kennt er nicht; und einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität des Körperlichen als jenen begehrt er nicht.
Er besitzt hohen Einblick in die Subtilität des Gefühls. Einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität des Gefühls als jenen kennt er nicht; und einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität des Gefühls als jenen begehrt er nicht.
Er besitzt hohen Einblick in die Subtilität der Wahrnehmung. Einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität der Wahrnehmung als jenen kennt er nicht; und einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität der Wahrnehmung als jenen begehrt er nicht.
Er besitzt hohen Einblick in die Subtilität der geistigen Bildekräfte. Einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität der geistigen Bildekräfte als jenen kennt er nicht; und einen anderen höheren oder edleren Einblick in die Subtilität der geistigen Bildekräfte als jenen begehrt er nicht.
Diese vier Arten subtilen Einblicks gibt es, ihr Mönche.
„Er kennt den Körper, den subtilen;
kennt die Entstehung des Gefühls,
woraus die Wahrnehmung entsteht
und wann sie wieder untergeht.
Die Geistgebilde kennt er auch
als fremd, als leidvoll, wesenlos.Solch klar geäugter Mönch fürwahr,
gestillt, froh auf dem Friedenspfad,
trägt seinen letzten Leib zu Grab.
Mahr samt der Heerschar ist besiegt!“