Aṅguttara Nikāya

Das Sechser-Buch

41. Der Baumstamm

So habe ich gehört. Einst weilte ter ehrwürdige Sāriputta zusammen mit einer großen Schar von Mönchen auf der Geierspitze bei Rājagaha. Als nun der ehrwürdige Sāriputta in der Frühe sich angekleidet hatte und, mit Gewand und Schale versehen, von zahlreichen Mönchen begleitet, von der Geierspitze hinabstieg, da bemerkte er an einer Stelle einen mächtigen Baumstamm. Bei seinem Anblick wandte er sich an die Mönche und sprach:

„Seht ihr wohl dort, Brüder, jenen mächtigen Baumstamm?“

„Gewiß, o Bruder.“

„Wenn nun, ihr Brüder, ein magiegewaltiger Mönch, der seinen Geist in der Gewalt hat, es wünschte, so könnte er jenen bloß als etwas Festes betrachten (pathavī tveva adhimucceyya). Und wieso? Es befindet sich, ihr Brüder, in jenem Baumstamm das feste Element (pathavī-dhātu), demzufolge der magiegewaltige Mönch, der seinen Geist in der Gewalt hat, jenen Baumstamm als etwas Festes betrachten mag. Und wenn er es wünschte, so könnte er jenen Baumstamm bloß als etwas Flüssiges-Hitziges-Windartiges-Reines-Unreines betrachten. Und wieso? Es befindet sich, ihr Brüder, in jenem Baumstamm das flüssige Element—das Hitze-Element—das Wind-Element—das reine Element—das unreine Element, demzufolge der magiegewaltige Mönch, der seinen Geist in der Gewalt hat, jenen Baumstamm derart betrachten mag.“