Saṃyutta Nikaya 12
Von den Ursachen
34. Die Gegenstände des Wissens (2)
Ort der Begebenheit: Sāvatthī.
„Ich will euch, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig Gegenstände des Wissens lehren; höret zu, merket wohl auf, ich will es euch verkünden.“ „Wohl, Herr!“ erwiderten die Bhikkhus aufhorchend dem Erhabenen. Der Erhabene sprach also: „Welches sind nun, ihr Bhikkhus, die siebenundsiebzig Gegenstände des Wissens?
Das Wissen, daß aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstehen; das Wissen, daß wenn Geburt nicht ist, Alter und Tod nicht sind; das Wissen, daß auch in der vergangenen Zeit aus der Geburt als Ursache Alter und Tod entstanden; das Wissen, daß, wenn (damals) Geburt nicht war, Alter und Tod nicht waren; das Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus Geburt als Ursache Alter und Tod entstehen werden; das Wissen, daß, wenn (dann) Geburt nicht ist, Alter und Tod nicht sein werden; das Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem Fortbestand der Dinge dem Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der Vernichtung, dem Gesetze des Verschwindens, dem Gesetze der Aufhebung unterworfen ist.
Das Wissen, daß aus dem Werden als Ursache die Geburt—aus dem Erfassen als Ursache das Werden—aus dem Durst als Ursache das Erfassen—aus der Empfindung als Ursache der Durst—aus der Berührung als Ursache die Empfindung—aus den sechs Sinnesbereichen als Ursache die Berührung—aus Name und Form als Ursache die sechs Sinnesbereiche—aus dem Bewußtsein als Ursache Name und Form—aus den Gestaltungen als Ursache das Bewußtsein entsteht usw. usw.
Das Wissen, daß aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen; das Wissen, daß, wenn Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sind; das Wissen, daß auch in der vergangenen Zeit aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstanden; das Wissen, daß, wenn (damals) Nichtwissen nicht war, die Gcstaltungen nicht waren; das Wissen, daß auch in der zukünftigen Zeit aus dem Nichtwissen als Ursache die Gestaltungen entstehen werden; das Wissen, daß, wenn (dann) Nichtwissen nicht ist, die Gestaltungen nicht sein werden; das Wissen (endlich), daß auch dieses Wissen von dem Fortbestand der Dinge dem Gesetze des Verfalls, dem Gesetze der Vernichtung, dem Gesetze des Verschwinden dem Gesetze der Aufhebung unterworfen ist.“