Saṃyutta Nikaya 13

Vom Verständnis

11. Das Gleichnis vom Berge (3)

Ort der Begebenheit: Sāvatthī.

„Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da vom Sineru, dem König der Berge, ein Mann sieben Kieselsteinchen von der Größe einer Bohne niederlegte. Was haltet ihr davon, ihr Bhikkhus? Was ist wohl mehr: die sieben Kieselsteinchen von der Größe einer Bohne, die er niedergelegt hat, oder der Sineru, der König der Berge?“

„Dieser Sineru, Herr, der König der Berge, ist mehr; wenig nur sind die sieben Kieselsteinchen von der Größe einer Bohne, die er niedergelegt hat. Nicht den hundertsten Teil machen aus, nicht den tausendsten Teil machen aus, nicht den hunderttausendsten Teil machen aus, im Vergleich mit dem Sineru, dem König der Berge, die sieben Kieselsteinchen von der Größe einer Bohne, die er niedergelegt hat.“

„Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, macht, im Vergleich zu dem Wissen eines edlen Jüngers, einer Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der Wahrheit) gelangt ist, das Wissen der andersgläubigen Samanas, Brāhmanas und Bettelgänger nicht den hundertsten Teil aus, macht nicht den tausendsten Teil aus, macht nicht den hunderttausendsten Teil aus.

So wissensreich, ihr Bhikkhus, ist eine Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt ist, so wunderkräfte reich.“