Saṃyutta Nikaya 21

Bhikkhu

5. Sujāta

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Es begab sich da der Ehrwürdige Sujāta zum Erhabenen.

Der Erhabene nun sah den Ehrwürdigen Sujāta von weitem herankommen. Als er ihn gesehen, wandte er sich an die Mönche:

„In beiderlei Hinsicht, ihr Mönche, leuchtet dieser edle Sohn: von schöner Gestalt ist er, wert des Anblicks, voller Anmut, mit höchster Schönheit der Erscheinung ausgestattet; und jenes höchste Ziel des Heiligen Wandels, um dessentwillen Söhne aus edler Familie ganz aus dem Hause in die Hauslosigkeit ziehen, das hat er schon bei Lebzeiten erkannt und verwirklicht und verweilt in seinem Besitze.“

So sprach der Erhabene. Und nachdem der Gesegnete so geredet hatte, sprach der Meister noch dieses:

„Es leuchtet wahrlich dieser Mönch in aufrecht-schlichtem Geist;
er, der entledigt ist, entbunden, von Haften frei, gestillt,
als Sieger über Māras Heer trägt er den letzten Leib.“