Saṃyutta Nikaya 23
Rādha
13. Vergänglich
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Da begab sich der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen also:
„Von Vergänglichkeit spricht man, o Herr. Was nun, o Herr, ist vergänglich?“
„Die Körperlichkeit, o Rādha, ist vergänglich; das Gefühl, die Wahrnehmung, die Gestaltungen, das Bewußtsein, o Rādha, sind vergänglich.
So erkennend, o Rādha, wendet sich der erfahrene, edle Jünger von der Körperlichkeit ab, er wendet sich ab vom Gefühl, er wendet sich ab von der Wahrnehmung, er wendet sich ab von den Gestaltungen, er wendet sich ab vom Bewußtsein. Abgewandt wird er entsüchtet. Durch die Entsüchtung wird er befreit. Im Befreiten ist die Erkenntnis: ‚Befreit bin ich. Versiegt ist die Geburt, vollendet der Heilige Wandel, getan das Werk, nichts Weiteres nach diesem hier‘—so erkennt er.“