Saṃyutta Nikaya 23
Rādha
12. Dem Māra unterworfen
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Da begab sich der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen also:
„Dem Māra unterworfen, so spricht man, o Herr. Was nun, o Herr, ist dem Māra unterworfen?“
„Die Körperlichkeit, o Rādha, ist dem Māra unterworfen; das Gefühl, die Wahrnehmung, die Gestaltungen, das Bewußtsein, o Rādha, sind dem Māra unterworfen.
So erkennend, o Rādha, wendet sich ein erfahrener, edler Jünger ab von der Körperlichkeit...“ (= 22.59)