Vimānavatthu

Wege zum Himmel

41. ( IV, 3): Der Elefant I

Vaṅgīsa:
Geschmückt mit Gold und Edelstein,
mit goldnen Netzen überdeckt,
solch Elefant bestiegest du
und kommst auf ihm her durch die Luft.

Auf seinen Hauern blüh’n dem Ilph
zwei kühle Lotosteiche je
und auf den Blüten klingt Musik
von Nymphen, tanzend, fesselnd Geist.

Der Götter Macht hast du erlangt,
als Mensch du warst, was war’s Verdienst,
dass du jetzt also mächtig strahlst
nach allen Seiten glänzest schön?

Göttin:
Als einst ich nach Benares ging,
gab Kleiderpaar Erwachtem ich.
Zu Füßen fiel ich glücklich ihm,
mit stillem Handgruß ehrend ihn.

Der, dessen Haut wie Gold erglänzt,
lehrt, wie vergänglich Leid entsteht,
wie’s im Nibbāna untergeht
und auch den Pfad: das ich begriff.

Nach kurzer Zeit starb ich sodann,
kam zu den Dreißig, voller Ruhm,
als Mitfrau kam zu Sakka ich,
bekannt als die Yasuttarā.