Aṅguttara Nikāya
Das Dreier-Buch
105. Gäbe es keinen Genuß...
- Gäbe es, ihr Mönche, in der Welt keinen Genuß, so würden die Wesen nicht nach der Welt begehren. Weil es nun aber Genuß in der Welt gibt, darum eben begehren die Wesen nach der Welt.
- Gäbe es in der Welt kein Elend, so würden die Wesen nicht der Welt überdrüssig werden. Weil es nun aber Elend in der Welt gibt, darum eben werden die Wesen der Welt überdrüssig.
- Gäbe es in der Welt kein Entrinnen, so könnten die Wesen aus der Welt nicht entrinnen. Weil es nun aber in der Welt ein Entrinnen gibt, darum eben entrinnen die Wesen aus der Welt.
Und solange die Wesen nicht hinsichtlich der Welt
- den Genuß als Genuß,
- das Elend als Elend und
- die Entrinnung als Entrinnung
der Wirklichkeit gemäß erkannt haben, solange sind die Wesen aus der Welt mit ihren guten und bösen Geistern und ihren Brahma-Göttern, mit ihrer Schar von Asketen und Priestern, Göttern und Menschen, noch nicht entronnen, haben sich noch nicht von ihr losgelöst und befreit, und verweilen mit einem in der Welt befangenen Gemüte.
Sobald aber die Wesen hinsichtlich der Welt
- den Genuß als Genuß,
- das Elend als Elend und
- die Entrinnung als Entrinnung
der Wirklichkeit gemäß erkannt haben, dann sind sie der Welt mit ihren guten und bösen Geistern und ihren Brahma-Göttern, mit ihrer Schar von Asketen und Priestern, Göttern und Menschen, entronnen, haben sich von ihr losgelöst und befreit und verweilen mit einem in der Welt nicht befangenen Gemüte.