Aṅguttara Nikāya
Das Vierer-Buch
158. Fortschritt und Rückschritt
Dort (Ortsangabe fehlt) nun wandte sich der ehrwürdige Sāriputta an die Mönche: „Liebe Mönche!“ sprach er. „Bruder!“ erwiderten jene Mönche dem ehrwürdigen Sāriputta. Und der ehrwürdige Sāriputta sprach:
„Wer da, ihr Brüder, von den Mönchen oder Nonnen in sich vier Eigenschaften merkt, der mag es mit Bestimmtheit wissen, daß er der heilsamen Eigenschaften verlustig geht, daß dies der Erhabene als einen Rückschritt bezeichnet hat. Welche vier Eigenschaften sind dies:
- Übermäßige Gier,
- übermäßiger Haß,
- übermäßige Verblendung und
- Mangel an Erkenntnisblick bei den vielerlei tiefgründigen Dingen.
Wer da, ihr Brüder, von den Mönchen oder Nonnen diese vier Eigenschaften in sich merkt, der mag es mit Bestimmtheit wissen, daß er der heilsamen Eigenschaften verlustig geht, daß der Erhabene dies als einen Rückschritt bezeichnet hat.
Wer da, ihr Mönche, in sich vier (andere) Eigenschaften merkt, der mag es mit Bestimmtheit wissen, daß er der heilsamen Eigenschaften nicht verlustig geht, daß dies der Erhabene als einen Fortschritt bezeichnet hat. Welche vier Eigenschaften sind dies?
- Abgeschwächte Gier,
- abgeschwächter Haß,
- abgeschwächte Verblendung und
- Besitz des Erkenntnisblickes in den vielerlei tiefgründigen Dingen.
Wer da, ihr Brüder, von den Mönchen oder Nonnen diese vier Eigenschaften in sich merkt, der mag es mit Bestimmtheit wissen, daß er der heilsamen Eigenschaften nicht verlustig geht, daß der Erhabene dies als einen Fortschritt bezeichnet hat.“