Aṅguttara Nikāya

Das Fünfer-Buch

90. Nachteilige Dinge II

Fünf Umstände, ihr Mönche, gereichen dem sich schulenden Mönche zum Schaden. Welche fünf?

Da ist, ihr Mönche, der sich schulende Mönch viel geschäftig, hat viel zu tun, ist bewandert in allerlei Arbeiten; und er meidet die Abgeschiedenheit, widmet sich nicht der inneren Ruhe des Geistes. Das ist der erste Umstand, der dem sich schulenden Mönche zum Schaden gereicht.

Ferner, ihr Mönche: da verbringt der sich schulende Mönch mit einer nichtigen Arbeit den ganzen Tag; und er meidet die Abgeschiedenheit, widmet sich nicht der inneren Ruhe des Geistes. Das ist der zweite Umstand, der dem sich schulenden Mönche zum Schaden gereicht.

Ferner, ihr Mönche: da lebt der sich schulende Mönch in Geselligkeit mit Hausleuten und Mönchen, in unpassender Laiengesellschaft; und er meidet die Abgeschiedenheit, widmet sich nicht der inneren Ruhe des Geistes. Das ist der dritte Umstand, der dem sich schulenden Mönche zum Schaden gereicht.

Ferner, ihr Mönche: da geht der sich schulende Mönch sehr früh ins Dorf und kehrt erst spät am Tage zurück; und er meidet die Abgeschiedenheit, widmet sich nicht der inneren Ruhe des Geistes. Das ist der vierte Umstand, der dem sich schulenden Mönche zum Schaden gereicht.

Ferner, ihr Mönche: was da jene asketentümlichen (abhisallekhikā), der Erschließung des Geistes förderlichen (ceto-vivarana-sappāyā) Gespräche sind, als wie Gespräche über Bedürfnislosigkeit, Zufriedenheit, Einsamkeit, Abgeschiedenheit, Willenskraft, Sittlichkeit, Sammlung, Weisheit, Befreiung und den Erkenntnisblick der Befreiung, solche Gespräche werden ihm nicht nach Wunsch, nicht ohne Mühe und Schwierigkeit zuteil; und er meidet die Abgeschiedenheit, widmet sich nicht der inneren Ruhe des Geistes. Das ist der fünfte Umstand, der dem sich schulenden Mönche zum Schaden gereicht.

Fünf Umstände, ihr Mönche, gereichen dem sich schulenden Mönche zur Förderung. Welche fünf?

(Die Antwort besteht in einer Umkehrung des Vorhergehenden.)