Die Fragen des Königs Milinda

Teil 7

Kapitel 3

7.4.9. Sakka, der Götterkönig

„Drei Eigenschaften Sakkas sagst du, ehrwürdiger Nāgasena, hat man anzunehmen: welches sind diese?“

„Gleichwie, o König, Sakka ein volles Glück genießt: so auch soll der Yogi, der Yogabeflissene, sich des vollen Glückes der Abgeschiedenheit erfreuen. Das, o König, ist die erste Eigenschaft Sakka's, die er anzunehmen hat.

Wie ferner, o König, Sakka, wenn er die Himmelswesen sieht, sie anspornt und heiter stimmt: so auch soll der Yogi, der Yogabeflissene, bei den heilsamen Dingen sich einen von Schlaffheit und Trägheit freien, gestillten Geist erringen und Freude erwecken, sich aufraffen, kämpfen und vorwärts streben. Das, o König, ist die zweite Eigenschaft Sakkas, die er anzunehmen hat.

„Wie ferner, o König, in Sakka, keinerlei Mißmut aufsteigt: so auch soll der Yogi, der Yogabeflissene, in der Einsamkeit keinen Mißmut aufsteigen lassen. Das, o König, ist die dritte Eigenschaft Sakkas, die er anzunehmen hat. Auch der Ordensältere Subhūti, o König, hat gesagt:

Seitdem ich unter deiner Lehre,
O Held, die Welt verlassen hab',
Weiß ich von keinem Giergedanken,
Der in mir aufgestiegen wär‘.“