Theragāthā

Die Lieder der Mönche

Dreier-Bruchstück

3.5. Mātangaputto (Mutterglied-Sohn)

Zu kalt ist es, es ist zu heiß,
zu weit schon ist die Nacht, sagt er,—
so werden Taten unterlassen
und Zeit versäumt der junge Mann.

Doch wer an Kälte und an Hitze
nicht mehr, als an das Strohdach denkt
und tut, was einem Mann gebührt,
der wird vom Glück nicht mehr verlassen.

Den Strauch, das Kusagras, das Reet,
die Wurzel, duftend, Stroh und Binsen
aus meiner Brust werd’ ich vertreiben,
die Einsamkeit nur still entfaltend.