Theragāthā

Die Lieder der Mönche

Vierer-Bruchstück

4.7. Sambhūto (der Entstandene)

Wer, wenn viel Zeit ist, eilig hastet,
bei Zeit, die rennt, will langsam sein:
mit oberflächlichem Getue
der Tor zum Leiden geht hinab.

Ihm schwindet alles Gute hin,
wie in der Dunkelnacht der Mond,—
in einen schlechten Ruf gelangt er,
bei Freunden wird er nur blockiert.

Wer, wenn viel Zeit ist, langsam handelt,
bei Zeit, die rennt, sich sputen will:
mit gründlich wohlbedachtem Tun
das Glück erlangt der Weise sich.

Ihm wird vollkommen alles Gute,
wie in der Strahlennacht der Mond,
zu Ruhm und Ruf gelangt er bald,
bei Freunden wird er nicht blockiert.