Theragāthā

Die Lieder der Mönche

Vierer-Bruchstück

4.8. Rāhulo

Mit beidem bin ich gut versehn,
„Rāhula-Glück“ sie sahn in mir:
daß ich der Sohn des Buddho bin,
und daß ich durch Dinge sehe.

Daß ich die Einflüsse beseitigt,
daß nicht mehr ist ein Wiederwerden.
Bin Arahat, der Gabenwürdig,
hab Dreifachwissen, Todlosblick.

Die Sinnenblingen, Netzbedeckten,
verborgen unter Durstes Decke,
mit Lässigfessel festgebunden:
wie Fische sind sie vor dem Netz.

Die Sinnenlust hab ich gelassen,
zerschnitten gut des Māro Band,
samt Wurzel zog den Durst ich aus:
bin kühl geworden, bin erloschen.