Vimānavatthu
Wege zum Himmel
16. Sirimā
Vaṅgīsa:
Auf’s schönste sind geschmückt ja deine Rösser,
vom Himmel steigend, kräftig und geschwind,
und aus Verdienst gewirkt fünfhundert Wagen
begleiten dich, von Rosselenkern gut gelenkt.Im besten Wagen stehst geschmückt du,
wie Feuer scheinend, strahlend wie ein Stern.
Dich, in der besten Form erscheinend, frag ich:
Von welcher Götterklasse kommst zum Buddha du?Sirimā:
Nach höchster Spitze in der Wunschwelt gibt es
als nächstes Götter dann, die schaffensfreudig.
Als Nymphe weil ich da, schaff, was ich wünsche.
Von dort komm ich, den Buddha zu verehr’n.Vaṅgīsa:
Welch guten Wandel hast geführt du früher?
Durch was wurd’st unermesslich ruhmreich glücklich?
Wieso mit mag’scher Macht durchquerst den Raum du,
durchstrahlt deine Schönheit jede Richtung?Von Göttinnen bist du umgeben und geehrt.
Von wo kamst du auf solche Fährte, Göttin?
Und wessen Lehr und Unterweisung folgst du?
Sag an, warst du Anhängerin des Buddha?Sirimā:
In bestgeplanter Stadt da zwischen Bergen,
dem besten König diente ich als Glücksstrahl.
In Tanz, Gesang geübt wohl ungewöhnlich,
als Sirimā hat mich Rājagaha gekannt.Erwachter, bester Leitstier, Ordensführer,
lehrt mich, was Leid und Unbestand des Werdens,
was ungestaltet, ew’ge Leidauflösung
und auch den Weg, direkt, gerade, glücklich.Als ich gehört, was todlos ist, was ungestaltet,
die Lehre des Vollendeten, unübertreffbar,
hab ich in Tugend mich gezügelt wohl aufs Höchste,
gefestigt im Gesetz des besten Menschen: Buddha.Erkannt den Pfad zum ungestaltet Fleckenlosen,
den der Vollendete als Bester aufgezeigt,
erreicht ich da die Ruhe höchster Einigung,
was an Versicherung als Höchstes gilt, war mein.Erlangt hab Bestes ich: Todlosigkeit.
Was sicher macht, hab ich durchbohrt.
Bin zweifelsfrei, von vielem Volk verehrt
erlebe ich nun viel an Spiel und Lust.Bin eine Gottheit, die Todlosigkeit erblickt,
als Jüngerin Vollendeten als Bestes hat.
Ich schau Gesetz, in erster Frucht bewährt,
stromeingetreten gibt es keinen Abweg mehr.Ich komme grüßend zum Unübertroffnen,
der heiter macht, der da erfreut an Heilsamem.
Ich neige mich vor glücklicher Asketenschar,
verehre den Gesetzeskönig, höchste Gunst.Als ich den Muni sah, war ich erfreut, beglückt,
Vollendeten, der bestens Menschen zähmt und lenkt,
der Durst vertilgt, am Heil froh zur Ordnung führt,
ihn grüß ich, bester aller, die zum Heil gekommen.