Vimānavatthu

Wege zum Himmel

17. Kesakārī

Sakka:
Dieses Vimāna, das hier leuchtet, strahlt,
mit Pfeilern aus Beryll, beständig, gut gebildet,
mit goldnen Bäumen überall bestanden,
als Ernte guten Wirkens ist’s erwachsen dir.

Erschienen sind hier auch schon früher Nymphen,
zu Hunderten, zu Tausenden, durch eig’nes Wirken.
Du bist erschienen hier nun ruhmesreich,
und leuchtend stehst du da, wie frühre Götter.

So wie der mit dem Hasen glänzend leuchtet,
der Himmelskörper König, vor der Sterne Schar,
so leuchtest du hervor in dieser Schar nun
der Nymphen durch den Ruhm, den du erlangt hast.

Woher bist du zu meinem Reich gekommen,
woher erschienst du, herrlich anzublicken?
Die Dreiunddreißig Götter und ihr König, ja Brahma
wir alle werden satt nicht, anzuschauen dich.

Göttin:
Das, was du, Sakka, möchtest von mir wissen,
woher ich abgeschieden bin hierher gekommen:
Es war Benares wohl, die Stadt der Kasi,
da lebt ich einst, Kesakārika hieß ich.

Erwachtem und der Lehre heiter zugetan,
dem Orden auch gewogen, ohne Zweifel,
die Übungsschritte ungebrochen, erlangt die Frucht,
gesichert in der Lehre zur Erwachung, bin gesundet.

Sakka:
Wir freu’n uns über dieses, heißen dich willkommen,
du leuchtest in der Lehre ja gar ruhmesreich,
Erwachtem und der Lehre heiter zugetan,
dem Orden auch gewogen, ohne Zweifel,
die Übungsschritte ungebrochen, erlangt die Frucht,
gesichert in der Lehre zur Erwachung, bist gesundet.