Vimānavatthu

Wege zum Himmel

36. (III, 8): Mallikā

Nārada:
Mit gelbem Kleid, mit Flaggen gelb,
mit gelbem Schmucke reich geschmückt,
mit allerschönstem gelben Kleid,
selbst ohne Schmuck bist strahlend du.

Wer bist du, die Armringe trägt,
die du mit Gold bist ganz geschmückt,
mit goldnen Netzen bist bedeckt,
bekränzt mit vielerlei Juwelen,

aus Gold gemacht und aus Rubinen auch,
mit Perlen reich und mit Beryll verziert,
mit Katzenaugen und Rubinen, noch und noch,
und mit Juwel’n von Taubenaugenart.

Der Pfauen Schreie hört man, wunderschön,
den Ton der Wildgans, Kuckucksrufe auch,
die süß’ten Töne höret man,
gleichwie Musik im Fünferspiel.

Dein Wagen auch ganz strahlend scheint,
mit allerlei Juwel’n geschmückt,
in Schönheit von verschied’ner Art
glänzt er in seiner Wohlgestalt.

Wie gold’ne Puppe bist du schön,
wie du in deinem Wagen stehst,
du glänzt gar hell an deinem Ort.
Gefragt, o Göttin, sage mir,
von welchem Wirken ist’s die Frucht?

Göttin:
Einst ein Geschmeide mit Juwel’n,
mit Perlenhauf, mit Gold bedeckt,
hab überlassen heiter ich im Herzen
erlosch’nem Gotama, der unermesslich.

Nachdem dies Wirken ich gewirkt,
das heilsam, das Erwachter lobt,
bin ich ohn Kummer glücklich nun,
erfüllt mit Freude und gesund.