Vimānavatthu
Wege zum Himmel
61. ( V, 11): Der Elefant III
Vaṅgīsa:
Groß ist der Ilph, den du bestiegen,
vollständig weiß, das beste Tier.
Von Wald zu Wald bewegst du dich,
von großer Nymphenschar umringt,
der Richtung jede du erhellst,
gleichwie etwa der Morgenstern.Woher solch Schönheit kommt dir zu?
Was war’s, das dir nach hier gedieh?
Woher erlangtest Fülle du
an dem, was deinem Geiste lieb?So frag ich dich, o Gott, der du gar mächtig:
Als Mensch du warst, was an Verdienst hast du gewirkt?
Woher kommt es, dass du so mächtig strahlst?
Dass deine Schönheit jede Richtung überhellt?Sprecher:
Der Göttersohn im Geist beglückt,
als ihn Vaṅgīsa hat befragt,
erklärt auf seine Frage ihm,
welch Wirken diese Frucht erzeugt.Gottheit:
Als unter Menschen ich als Mensch geboren,
Anhänger war ich dessen, der sieht klar.
Vom Töten hielt ich ferne mich,
was ungegeben in der Welt vermeidend,trank keinen Rauschtrank und sprach keine Lüge,
mit eig’ner Frau zufrieden war ich wohl.
Und Speis und Trank im Herzen heiter
als Gabe, würd’gend, gab ich reichlich.Daher kommt mir solch Schönheit zu,
das ist’s, was mir nach hier gedieh,
daher erlangte Fülle ich
an dem, was meinem Geiste lieb.So zeigt ich dir, o Mönch, der du gar mächtig,
was ich als Mensch mir an Verdienst gewirkt hab.
Daher kommt es, dass ich so mächtig strahle,
dass meine Schönheit jede Richtung überhellt.