Itivuttaka 107

Gegenseitige Förderung

„Viel, ihr Jünger, tun für euch die Brahmanen-Haushalter, die euch mit den erforderlichen Dingen: Kleidung, Almosenspeise, Lagerstatt und Arznei für Krankheitsfälle versorgen. Auch ihr, Jünger, tut viel für die Brahmanen-Haushalter, weil ihr ihnen die Lehre verkündet, die gut in ihrem Anfang, gut in ihrer Fortführung, gut in ihrer Vollendung und trefflich in ihrem Sinn wie in ihrer äußeren Fassung ist, und weil ihr ihnen den ganz vollkommenen, ganz lauteren reinen Wandel predigt. So, ihr Jünger, wird in gegenseitiger Abhängigkeit dieser reine Wandel gelebt zu dem Zweck, der Flut zu entrinnen, um dem Leiden völlig ein Ende zu machen.“

„Häuslich Lebende und Hauslose—in gegenseitiger Abhängigkeit—vollenden die Gute Lehre, die allerhöchste Sicherheit. Die Hauslosen erhalten bei den häuslich Lebenden Kleidung, das (für die Notdurft) Erforderliche, Lagerstätte, (kurz, das,) was Gefahren abwehrt. Auf den, der richtig gewandelt ist, sind hinwiederum die häuslich Lebenden, die nach häuslichem Leben Verlangen haben, angewiesen, (sie,) die voll Vertrauen zu den Heiligen in edler Weisheit vertieft sind. Nachdem sie hienieden auf dem Weg, der zu guter Stätte führt, recht gewandelt sind, erfreuen sie sich in der Götterwelt voller Wonne der Befriedigung ihrer Wünsche.“